Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Tourismus

Herrliche, noch unberührte Natur, frische Luft und viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung zeichnen die Gemeinde Bad St. Leonhard im Lavanttal aus. Auf weitläufigen Wanderwegen können Sie sich entspannen und ihre Seele baumeln lassen.

Das Fremdenverkehrsamt der Stadt Bad St. Leonhard i.Lav. befindet sich im Stadtamt, Erdgeschoss, Zimmer Nr. 4. 

Öffnungszeiten

Für Auskünfte steht Frau Sabine WALZL zur Verfügung.

Kontakt:
Tel: +434350221826
Fax:+434350221816
E-Mail: sabine.walzl@ktn.gde.at

Leonhardikirche

Wenn man von Wolfsberg Richtung Zeltweg fährt, erblickt man auf einer Anhöhe die Leonhardikirche, eine der schönsten gotischen Kirchen Kärntens. Die Leonhardikirche ist die Pfarrkirche der Stadt Bad St. Leonhard i.Lav., von welcher auch der Ort seinen Namen erhalten hat.
Geschichtlich nachweisbar ist die Gründung einer Kirche oder Kapelle durch Bischof Otto von Bamberg zwischen 1106 und 1139. Diese ursprüngliche Kirche war in romanischem Stil erbaut, wovon heute nur noch die Sakristei und der Karner übrig sind. Die jetzige gotische Leonhardikirche stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Sie ist eine dreischiffige Basilika.
Besonders bemerkenswert ist der aus der französischen Gotik entlehnte über die Sakristei freigespannte Strebebogen an der Südseite der Kirche. Derselbe ist aus schönen Quadern ausgeführt und steht einzig da in Kärnten. Erwähnenswert ist auch, dass die Außenwand der Kirche eine schmiedeeiserne Kette umgibt, die seinerzeit die Kirche zweimal umspannte. Nach der Legende soll ein Schmied aus Obersteier in großer Not ein Gelübde gemacht haben, dass nach Befreiung aus der Not eine Kette, die zweimal um die Leonhardikirche reicht, angefertigt werde.
Sehr sehenswert sind die künstlerisch wertvollen Glasfenster. Sie gehören zu den bedeutendsten ihrer Art aus der Zeit des 14. und 15. Jahrhunderts. Der herrliche Hochaltar im Inneren der Kirche, ist ein Prachtstück im architektonischen Auf-bau. Das Altarbild stellt Maria Himmelfahrt dar, zu beiden Seiten in Nischen die Holzstatuen der beiden Kirchenpatronen, des hl. Leonhard und des hl. Laurentius. Erbauer des Hochaltars war der Tischlermeister Kaspar Auer aus Gmünd. Der eigentliche Gnadenaltar ist der ebenfalls im Chor stehende Leonhardialtar gegenüber der Sakristei. Von den übrigen Altären ist besonders noch der kunstvolle, gotische Annaaltar (1513) zu erwähnen, einer der größten und schönsten Flügelaltäre Kärntens.
Die Leonhardikirche ist eine alte Gnadenkirche, in der schon vor Jahrhunderten fromme Pilger dem hl. Leonhard für seine erfolgreiche Fürbitte den Dank aussprachen. Dies beweisen die vielen Motivbilder. Auch heute noch kommen viele Wallfahrer aus dem ganzen Tal, be-sonders aber aus der Steiermark, um die Fürbitte des hl. Leonhard namentlich als Viehpatron anzurufen. In einem Schrank neben dem Gnadenaltar befinden sich teilweise sehr alte eiserne Opferfiguren, die an den Wallfahrtstagen von den Wallfahren eingelöst und geopfert werden. Diese Figuren sind volkskundlich hochinteressant.
Ein schönes Stück des Spätbarocks ist die Kanzel (1799) mit herrlichen Figuren und Holzreli-efs. Nicht unerwähnt soll das alte Fastentuch aus Reichenfels (1520) bleiben, das heute die linke Wand des Chorquadrats schmückt. Im Jahre 1885 entstand durch die Unvorsichtigkeit der Bauarbeiter ein Brand, dem der Dach-stuhl der Kirche und der Turm bis zur Glockenstube zum Opfer fiel. Der Turm, der 1917 nochmals brannte, wurde erst 1929 wieder aufgebaut.




Kunigundkirche

Am Ende des Hauptplatzes, auf der linken Seite, liegt die Kunigundkirche (1591 erstmals urkundlich erwähnt), die ursprünglich im gotischen Stil errichtet wurde, aber nach einem Brand in den Jahren 1740 bis 1750 barock umgestaltet wurde. Besonders erwähnenswert sind der dreigeschossige Turm, ein gotisches Spitzbogenportal und das barocke Kreuzgratgewölbe. An den seitlichen Säulchen sind Reliefdarstellungen zur Sakramentssymbolik angebracht: ein Adler, der sein Junges mit seinem Blut nährt und ein Löwe, der Leben einhaucht. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1864, das Altarblatt zeigt die hll. Sebastian, Josef Hieronymus, Rochus und Johannes Nepomuk.




Mariensäule / Pestsäule

Die Mariensäule aus dem Jahre 1732 mit Figuren der hll. Rochus, Sebastian und Immaculata steht direkt am Hauptplatz. Sie wurden von den Bewohnern der Stadt Bad St. Leonhard i.Lav. zum Dank für die Befreiung aus der Pestgefahr errichtet.




Schloss Wiesenau

 

Das Schloss Wiesenau, wurde erbaut von Sigmund von Pain im Jahre 1579 mit einem schönen Renaissanceportal. Am Südwestturm ist eine Kachel mit dem Wappen des Sigmund von Pain eingemauert. Im Flur befindet sich eine Sammlung römischer Grabdenkmäler. Im Jahre 1929 wurde das Schloss von der Firma Hespa Domäne erworben. Seit 2007 ist es im Besitz der Firma RZ Holzindustrie GmbH.




Ruine Painburg

Die Painburg im Lichtengraben - eine der schönsten Wasserburgen in Kärnten - wurde um das Jahr 1420 von den Herren von Pain auf einer künstlichen Insel erbaut. Die Überreste des ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert stammenden Painhofes stehen in der Nähe der Ruine. Kurz vor dem Einfall der Türken im Jahre 1480 wurde die Wasserburg von ihrem Besitzer verstärkt um gegen die Angreifer besser Schutz bieten zu können. 

Sigmund von Pain (sein Grabmonument befindet sich in der Leonhardikirche) erbaute ebenfalls vor 1544 in der Nähe der Painburg das Schloss Lichtengraben als Ersatz.




Schloss Lichtengraben

Die Burg und das Schloss blieben bis zum Jahre 1617 im Besitze der Herren von Pain.In den folgenden Jahren und Jahrhunderten wechselten das Schloss und die Burg mehrmals ihren Besitzer. Im Jahre 1841 kaufte Eugen Freiherr von Dickmann das Schloss und im Jahre 1886 der königlich norwegische Generalskonsul Karl Neufeld, von dem es 1921 an seine Tochter vermählte Baumann überging. 1934 übernahmen es Tochter Elisabeth und ihr Gatte, Desiderius von Bitzy die es an ihre Nachkommen, weitergaben. Das Schloss wird derzeit immer noch




Burgruine St. Leonhard

Die Burgruine St. Leonhard befindet sich in der Nähe der Stadt Bad St. Leonhard i.Lav. auf einem bewaldeten Hügel. Die ursprüngliche Anlage der Burg stammt wahrscheinlich aus dem 11. oder 12. Jahrhundert - sie wird erstmals im Jahre 1287 erwähnt - die derzeitigen Mauerreste gehen jedoch auf Bauteile des 12. bis 15. Jahrhunderts zurück. Das nach nordosten gerichtete viergeschossige Hauptgebäude der Burg erhielt im 15. Jahrhundert eine starke Außenmauer, die noch bis heute erhalten ist. Die heute noch stellenweise gut erhaltene Wehrmauer der Stadt umschloss auch die Burg.
Die Burg wurde 1762 in ihren Holzteilen von einem Feuer zerstört, doch wieder neu errichtet. Im Jahre 1808 brannte sie abermals nieder, seitdem wurde die Brandruine nicht wieder aufgebaut.
Von der Stadtgemeinde Bad St. Leonhard i.Lav. (gegenwärtige Besitzerin) wurden die Mauern der Burg wieder so weit gefestigt, dass die Ruine von Einheimischen und Urlaubsgästen ohne Gefahr betreten werden kann. Im Burghof, der von einer großen Kastanie überschattet wird, stehen hölzerne Tische und Bänke, da hier im Sommer von den Vereinen der Stadt Bad St. Leonhard i.Lav. Burgfeste, Schlossbergfeste und andere Veranstaltungen geboten werden. Auf der Hangstufe vor den Burgmauern befindet sich eine gepflegte Parkanlage mit schönen Spazierwegen, sowie einer Minigolfanlage - von hier reicht der Blick über die Stadt hinweg bis zu den Höhen der Koralpe.


Beleuchteter Wohnmobilstellplatz auf befestigten Untergrund in ruhiger Lage. 

€ 4,-- pro Tag
Die Nutzungskarte ist bei der OMV Tankstelle in Bad St. Leonhard zu kaufen, womit man auch einen Ortsplan erhält.

Entleerungsstellen für WC Kassetten und Abwasser von Reisemobilen.
Die Wasserentnahme ist von April bis November möglich.

Stadtnähe, Einkaufsmöglichkeit, Hinweistafel auf der Bundesstraße B 78.

Koordinaten: N 46°57'38"  E 14°47'37"


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